Inklusionsunternehmen in Zahlen

2020 gab es 975 Inklusionsunternehmen, -betriebe und -abteilungen in Deutschland.

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Quelle: Datenbasis BIH + KVJS-Integrationsamt

In Inklusionsunternehmen wurden 2020 insgesamt 29.917 Menschen beschäftigt. Die Zahl der Beschäftigten mit schwerer Behinderung lag bei 13.590. Von diesen waren wiederum 12.595 besonders betroffene Menschen mit schwerer Behinderung.

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Quelle: Datenbasis BIH

Aufgrund ihrer inklusionsgerechten Strukturen sind Inklusionsunternehmen besonders qualifiziert für die Beschäftigung bestimmter Personengruppen, beispielsweise Menschen mit geistiger und seelischer Behinderung. 2020 hatten jeweils 27% der Beschäftigten mit Schwerbehinderung in Inklusionsunternehmen eine seelische Behinderung oder eine geistige Behinderung.

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Quelle: Datenbasis BIH

Inklusionsunternehmen sind unterschiedlich über das Bundesgebiet verteilt. Ihre Entstehung und Verbreitung sind maßgeblich von politischen Entscheidungen beeinflusst, die auf Landesebene getroffen werden. Die Länder können beispielsweise ergänzende Landesmittel zur Verfügung stellen und unterstützende Strukturen schaffen.

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Quelle: Datenbasis BIH, KVJS-Integrationsamt und Destatis

Inklusionsunternehmen sind heute in praktisch allen Branchen tätig. Die branchenspezifische Aktivität ist dabei nicht zuletzt von der Entwicklung der Märkte und den Rahmenbedingungen abhängig. Der Trend zur Ganztagsschule beispielsweise stimuliert die Cateringbranche. Gleichzeitig haben sich in bestimmten Branchen Netzwerke etabliert, die Wissenstransfer erleichtern und für Stabilität in Gründungsphasen sorgen. Zu erwähnen sind hier v.a. die CAP-Märkte im Handel und der Embrace-Verbund in der Hotellerie.

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Quelle: Branchenstatistiken der FAF gGmbH

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