Aktuelle Mitteilungen der bag if
Kabinett beschließt Neuordnung der Beschäftigungsförderung
Das Bundeskabinett beschloss am 25. Mai den “Entwurf eines Gesetzes zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt.” Darin werden die arbeitsmarktpolitischen Instrumente zusammengefasst und flexibilisiert. Im Bereich der sog. 1,- € Jobs soll die Maßnahmepauschale auf 150,- € begrenzt werden. Den Beschäftigungszuschuss (§16e SGB II) gibt es weiterhin, allerdings wird er auf max. 2 Jahre begrenzt. Die urspünglich beabsichtigte Anwendung des Zusätzlichkeits-Kriteriums wurde wieder fallen gelassen.
Der Gesetzesentwurf: 11-0525 Gesetzesentwurf_Eingliederung AM
Synopse der Änderungen: Synopse Gesetzentwurf 25.05.11 SGB II
SPD-Antrag: Ausschreibung der IFD stoppen
In der Diskussion um die Öffentliche Ausschreibung der Integrationsfachdienste bezieht die SPD Position: sie fordert in einer Bundestagsentschließung den Stopp der gegenwärtigen Ausschreibungspraxis.
Der Antrag: SPD Antrag IFD_Ausschreibug
BIH Stellungnahme zum nationalen Aktionsplan
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen weist in ihrer Stellungnahme darauf hin, dass die Begleitende Hilfe im Arbeitsleben wie auch die Integrationsprojekte im Referentenentwurf der Bundesregierung fehlen. Eine bevorzugte öffentliche Auftragsvergabe an Integrationsfirmen in Analogie zur Regelungen für WfbM wird vorgeschlagen.
Die Stellungnahme: BIH Nationaler Aktionsplan Stellungnahme
Stellungnahme der BAG-IF zum Nationalen Aktionsplan
Das BMAS hat im Rahmen der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland einen Referentenentwurf für einen Nationalen Aktionsplan vorgelegt. Die Bundesarbeitsgemeinschaft bewertet die Ausführungen grundsätzlich positiv, weist aber auf einige – aus ihrer Sicht – vorhandene Defizite und Notwendigkeiten zur weiteren Konkretisierung hin.
Die Stellungnahme: 11-0513 BAG-IF Stellungnahme_Nationaler Aktionsplan
Der Referentenentwurf: Aktionsplan_27_04_2011 nach Ressorts für Verbände und Länder Kapitel Persönlichkeitsrechte Verbände und Länder
SPD-NRW will sozialen Arbeitsmarkt
Die Landtagsfraktion der SPD in NRW startet eine neue Initiative zur Implementierung einer dauerhaften öffentlich geförderten Beschäftigung. Sie fasst damit die ca. 500.000 Menschen ins Auge (NRW: 100.000), die mehrere Jahre ohne Beschäfigung und mit mehreren Einschränkungen versehen sind.
Das Positionspapier:110504_SPD_NRW_Position-sozialer_Arbeitsmarkt
BIH zur Reform der Arbeitsmarktpolitik
Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen nimmt die Überlegungen zur Reform der arbeitsmarktpolitischenlichen Instrumente unter die Lupe. Sie begrüßt, dass Leistungen für schwerbehinderte Menschen weiterhin Pflichtleistungen sind, beurteilt das Instrument des Vermittlungsgutscheins hingegen kritisch.
Die Stellungnahme: Ref-E Gesetz arbeitsmarktpolit.Instr.Stellungnahme BIH-26.…





